Eine Kur soll den inneren Arzt wecken. Sie können lernen, vorzubeugen, mit einer Krankheit besser umzugehen und im Alltag gesünder zu leben. Das Markenzeichen der Kur ist der Einsatz so genannter ortsgebundener Heilmittel wie Moor, Thermalwasser, Sole, Kneipp oder das regionale Klima. Auch Bewegungs- und Entspannungsübungen sowie die professionelle Begleitung durch einen Arzt gehören dazu. Die Kur hilft oft, „länger jung zu bleiben“.
In den meisten Ländern Europas bezuschussen Krankenkassen die Durchführung von Kuren. In einigen Ländern, wie beispielsweise in der Slowakei, in der Schweiz oder in Deutschland werden auch Kurmaßnahmen in anderen Ländern Europas finanziell unterstützt. Hierbei gelten immer die Bedingungen der Versicherungen aus dem jeweiligen Herkunftsland. Einige deutsche Krankenkassen wie z.B. die Techniker Krankenkasse unterstützen EuropeSpa med.
Eine Kur sollte mindestens eine Zeit von zwei Wochen betragen. Kur-Mediziner empfehlen jedoch eine Mindestaufenthaltsdauer von drei Wochen für Erwachsene. In Deutschland ist der Hausarzt erster Ansprechpartner für eine Kur. Er schreibt einen Antrag, der an die Krankenkasse geht. Ein Zuschuss durch die Krankenkasse hängt vor allem davon ab, ob ein berechtigter Grund zur Durchführung der Kur, d.h. zur Vermeidung von bedeutenden Gesundheits- beschwerden, vorliegt.