Leistungsdruck, Zeitdruck und Ängste belasten unsere Seele und unseren Körper. Wie schön ist es dann, mal die „Seele baumeln zu lassen“, wenigstens für eine kurze Zeit: Die entspannende Wirkung einer guten Massage zu erfahren, in einem Thermalbad zu treiben, tief zu entspannen oder sich durch Sport wieder aufzubauen.
Mittlerweile gibt es in Europa über 18.000 Einrichtungen im Gesundheits- und Wellnesstourismus. Doch was macht ein gutes Wellness-Angebot aus? Nach dem Verständnis von EuropeSpa sind es nicht nur die handwerklichen und technischen Fähigkeiten, die eine wirkungsvolle Behandlung ausmachen. Wellness ist immer auch ein Eingriff in die Gesundheit. Nicht jeder Gast kann jede Art von Massage erhalten. Es gibt Risiken durch falsche Anwendungen oder einen fehlenden Gesundheitscheck, zum Beispiel in Bezug auf das Herz- und Kreislaufsystem oder den Bewegungsapparat, etwa bei Rückenproblemen. Auch die Hygiene ist ein Qualitätsparameter. Das Baden in Thermalwasser kann eine Hygienegefahr darstellen, wenn das Wasser nicht richtig gereinigt und desinfiziert ist.
Deshalb bezieht die Qualitätsbewertung nach EuropeSpa wellness neben Serviceaspekten auch die Sicherheit, die Hygiene und die Infrastruktur mit ein. In einem zweijährigen Projekt wurden gemeinsam mit Hotelbetrieben und Experten die EuropeSpa wellness Kriterien zusammengetragen, um Europas anspruchsvollstes Zertifizierungssystem für Wellnessanbieter zu entwickeln. Das Ergebnis ist ein Kriterienkatalog von rund 1.300 Prüfpunkten, der von einer unabhängigen Kommission inspiziert wird. Mit den EuropeSpa wellness Kriterien werden Wellnesshotels, Spa-Bereiche in Hotels, Thermalbäder und Day-Spas zertifiziert.